In Frankfurt findet eine wichtige Veranstaltung statt, die sich mit dem Verhältnis zwischen Medien, Demokratie und öffentlicher Meinung befasst. Die Podiumsdiskussion mit dem Titel „Medien, Macht & Meinung: Zwischen Informationsflut und demokratischem Diskurs“ findet am 1. Juni im Haus am Dom statt.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe AGORA FFM wird der mit der Digitalisierung einhergehende zunehmende Informationsfluss und dessen Auswirkungen auf die Demokratie diskutiert. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der International Journalists Association (IJA) und dem Forum für Interkulturellen Dialog e.V. (FIDeV) organisiert.
Einladung zur Veranstaltung am 01. Juni 2026 im Haus am Dom
Wir leben in einer Ära beispielloser medialer Dynamik. Während die Digitalisierung den Zugang zu Informationen in nie dagewesenem Maße demokratisiert hat, stehen wir zugleich vor erheblichen Herausforderungen: Die Verbreitung von Fake News, die algorithmische Verstärkung von Echokammern und eine zunehmende gesellschaftliche Polarisierung setzen unsere demokratischen Grundwerte unter Druck.
Medien prägen, was wir sehen und wie wir denken. Zwischen Algorithmen, Empörung und permanenter Informationsflut stellt sich die zentrale Frage: Wer beeinflusst eigentlich unsere Meinung – und wie frei ist sie noch? Beim Podium „Medien, Macht und Meinung“ diskutieren wir, wie mediale Dynamiken politische Haltungen formen, Radikalisierung verstärken oder eindämmen können – und welche Auswirkungen Angst, digitale Beschleunigung und permanente Erregung auf unsere Demokratie haben.
Wie genau wirken diese Mechanismen auf unsere politische Meinungsbildung? Wo verläuft die Grenze zwischen informativer Berichterstattung und manipulativer Einflussnahme?
Als International Journalists Association (IJA) freuen wir uns, diese zentralen Fragen im Rahmen unserer Kooperation mit dem Forum für Interkulturellen Dialog e.V. (FIDeV) in der Veranstaltungsreihe „AGORA FFM – Demokratie braucht Begegnung“ aufzugreifen. Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns und einem hochkarätig besetzten Expert:innengremium diesen Themen auf den Grund zu gehen.
Ein Abend für fachlichen und gesellschaftlichen Austausch
Im Mittelpunkt des Abends steht die Analyse der Macht der Medien aus unterschiedlichen Perspektiven. Fachleute aus den Bereichen Medienpraxis, Wissenschaft und Extremismusprävention kommen zusammen, um fundierte Einblicke zu geben und zentrale Fragen unserer Zeit differenziert zu beleuchten.
Die Veranstaltung wird von Abdul-Ahmad Rashid moderiert. Als Journalist und Islamwissenschaftler bringt er seine langjährige Erfahrung ein und schafft Raum für einen konstruktiven, vielschichtigen Dialog.
Ihre Stimme zählt: Die Diskussionsrunde
Journalismus lebt vom Dialog. Daher endet der Abend nicht mit den Beiträgen auf dem Podium: In einer offenen Diskussionsrunde haben Sie die Möglichkeit, Ihre Perspektiven einzubringen, Fragen zu stellen und gemeinsam über Lösungsansätze für eine resiliente Medienkompetenz zu diskutieren.
Klar ist: Ohne echte Begegnung und offenen Austausch gerät das Vertrauen in gemeinsame Werte ins Wanken. Genau hier setzt „AGORA FFM – Demokratie braucht Begegnung“ an. Das Projekt macht Demokratie konkret erfahrbar – im Streitgespräch, im gemeinsamen Handeln und im direkten Austausch. Denn demokratischer Zusammenhalt entsteht nicht im Feed, sondern im Miteinander.
Die Eckdaten der Veranstaltung
- Datum: Montag, 01. Juni 2026
- Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr
- Ort: Haus am Dom
Anmeldung und Teilnahme
Die Namen der Podiumsgäste werden in Kürze bekannt gegeben. Auf dem Podium diskutieren Expert:innen aus Medienpraxis, Wissenschaft und Extremismusprävention.
Da die Kapazitäten begrenzt sind und die Plätze erfahrungsgemäß schnell vergeben werden, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Sichern Sie sich Ihr Ticket direkt über Anmeldeportal:
www.fidev.org/events

