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Pressefreiheit in der Türkei unter Druck: Angriffe, Verhaftungen und Zensur

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Das International Press Institute (IPI) veröffentlichte seinen Wochenbericht über Verstöße gegen die Pressefreiheit in der Türkei vom 5. bis 12. September 2025. Demnach wurde ein Journalist angegriffen, ein weiterer verurteilt und acht stehen unter Ermittlungen.

Während der Proteste in Istanbul wurde die Journalistin Fatoş Erdoğan trotz Presseausweis von der Polizei mit Plastikgeschossen getroffen. Der Journalist Mehmet Baran Kılıç erhielt eine Haftstrafe von 1 Jahr und 8 Monaten wegen seiner Berichterstattung über die Universitätsleitung der Boğaziçi-Universität. Journalist Tolga Şardan wurde nach einem Bericht über eine geleakte staatliche Datenbank festgenommen und mit einem Ausreiseverbot wieder freigelassen.

In Eskişehir stehen sieben Journalisten wegen Social-Media-Beiträgen unter Terrorismusanklage. Zudem wurde der Artikel von Journalist Timur Soykan über den Sohn eines Regierungsbeamten sowie der YouTube-Kanal von Can Dündar unter Berufung auf „nationale Sicherheit“ blockiert.

Das IPI kritisierte Internetbeschränkungen, RTÜK-Warnungen an Sender und zunehmende staatliche Repressionen als ernsthafte Bedrohung für die Pressefreiheit im Land.

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