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Misshandlungen gegen Journalist:innen dürfen niemals toleriert werden

Die britische National Union of Journalists (NUJ) hat die zunehmenden Fälle von Online- und physischen Angriffen auf Journalist:innen scharf verurteilt. In einer Erklärung betonte die Gewerkschaft, dass Journalist:innen nicht für ihre Arbeit bestraft oder eingeschüchtert werden dürfen.

Laut NUJ sind Medienschaffende zunehmend Drohungen wie Todesdrohungen, Doxing, Online-Trolling, Stalking und körperlichen Angriffen ausgesetzt. Diese Übergriffe stellten eine ernste Gefahr für die Pressefreiheit und die Vielfalt der Medien dar.

Besonders stark betroffen seien Frauen sowie Journalist:innen aus ethnischen Minderheiten, die überproportional häufig mit sexistischen, rassistischen oder frauenfeindlichen Angriffen konfrontiert würden.

„Versuche, Journalist:innen mundtot zu machen, werden wir immer verurteilen“

Die NUJ-Generalsekretärin Laura Davison erklärte:

„Versuche, Journalist:innen zum Schweigen zu bringen, einzuschüchtern oder zu schikanieren, werden von der Gewerkschaft stets verurteilt. Es gab erschreckende Beispiele abscheulicher Angriffe, die eindeutig darauf abzielten, Angst zu schüren und Berichterstattung zu verhindern – insbesondere bei Frauen.“

Davison betonte außerdem, dass nicht nur Polizei, sondern auch Online-Plattformen und Arbeitgeber eine größere Verantwortung tragen, um Journalist:innen besser zu schützen.

Die NUJ rief Medienschaffende dazu auf, Vorfälle von Bedrohungen und Belästigungen im Journalists’ Safety Tracker zu dokumentieren, um ein umfassendes Bild der Lage zu gewinnen und gezielte Maßnahmen ergreifen zu können.

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