Der EU-Türkei-Berichterstatter Nacho Sánchez Amor reagierte scharf auf den Versuch, den französischen Libération-Journalisten Raphaël Boukandoura abzuschieben, der in Istanbul während der Berichterstattung über einen Protest festgenommen worden war.
Amor erklärte, dass unabhängiger Journalismus in der Türkei sowohl für lokale als auch für ausländische Journalistinnen und Journalisten zu einer wirklich gefährlichen Tätigkeit geworden sei.
Am 21. Januar 2026 kritisierte Amor in einem Beitrag in sozialen Medien die Lage der Pressefreiheit in der Türkei. Er teilte mit, dass er die Situation Boukandouras mit Sorge verfolge. Der Journalist war in Istanbul festgenommen worden, als er über eine Protestaktion berichtete, und sieht sich trotz seines seit 2015 bestehenden Wohnsitzes in der Türkei mit der Gefahr einer Abschiebung konfrontiert.
Der EU-Berichterstatter bewertete den Vorfall nicht nur als Einzelfall eines ausländischen Journalisten, sondern als Teil eines umfassenderen Problems der Pressefreiheit. Amor sagte:
„Unabhängiger Journalismus ist in der Türkei sowohl für lokale als auch für ausländische Journalistinnen und Journalisten zu einem wirklich gefährlichen Beruf geworden.“

